Unsere Untersuchungsgeräte in Frankenthal


Computertomographie

Siemens SOMATOM "Emotion"
(seit 2015 in Frankenthal im Einsatz)

Von den ersten Anfängen der CT-Technologie bis zum heutigen Tag war und ist die Bildqualität das Wichtigste in der CT; Siemens hat sie daher zu einem der Schwerpunkte bei der Entwicklung der neuen SOMATOM Emotion 16-Zeiler-Systeme gemacht. Wie gut das gelungen ist und wie deren 30-jährige Erfahrung in der Computertomographie dabei geholfen hat, sehen Sie an jeder Aufnahme, die wir mit einem SOMATOM Emotion machen. Durch eine optimal entwickelte Akquisitionskette, die Strahler, Detektor und Elektronik genau auf einander abstimmt, erzielen wir diagnostische Bilder mit höchster Detailgenauigkeit. Unterstützt wird das Ganze noch durch die kompakte Systemgeometrie. Die unübertroffene Bildqualität ist einer der Hauptgründe, die das SOMATOM Emotion zum erfolgreichsten CT der Welt (gemessen an den weltweiten Verkaufszahlen) machen.

Kleinste Details für perfekte Diagnosen
Die Verwendung des optimalen Detektormaterials ist nur ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur perfekten Detaildarstellung. Mit einmaligen 1476 aktiven echten Detektorkanälen in den Systemen der SOMATOM Emotion-Familie verfolgen wir diesen Weg konsequent weiter. Und dank der kleinsten Brennfleckgröße ihrer Klasse und der kleinen Detektorkollimation von 6 x 0,5 mm bzw. 16 x 0,6 mm liefern uns die SOMATOM Emotion-Scannersysteme genau die Deutlichkeit und Bildschärfe, die wir für exakte Diagnosen brauchen.

Minimale Dosis bei bester Bildqualität
Die Dosisreduktion ist ein weiterer Faktor für bessere Leistungen für unsere Patienten; hier ist Siemens Spitzenreiter. CARE Dose4D™ – das voll automatisierte Echtzeit-Dosismanagement – reduziert die Dosis unter Beibehaltung der benötigten Bildqualität auf ein Minimum. Anders als andere Verfahren zur Dosismodulation moduliert CARE Dose4D den Röhrenstrom während des Scanvorgangs in Echtzeit und erreicht so eine Dosisverringerung von bis zu 68%.

Kernspintomtomographie

Siemens MAGNETOM "Amira"
(seit Juli 2016 in Frankenthal im Einsatz)

Mit Magnetom Amira soll es für Kunden noch einfacher werden, ihren MRT effizient zu betreiben. In vielen Fällen lassen sich zehnminütige Untersuchungen planen, sodass bei Routineanwendungen eine große Zahl an Patienten gescannt werden kann. Siemens stellt für Magnetom Amira ein umfassendes Paket an Protokollen bereit, die für schnelle Untersuchungen bei hoher Bildqualität optimiert sind.

Für eine hohe diagnostische Zuverlässigkeit und Patientenkomfort ist Magnetom Amira mit den neuesten Applikationen sowie mit Syngo MR E11, der aktuellen Software-Architektur von Siemens ausgerüstet.

Betreibt ein Krankenhaus Magnetom Amira, der eine Öffnung von sechzig Zentimetern Durchmesser hat, neben weiteren Siemens-Geräten, kann das Personal daher problemlos zwischen den Scannern wechseln, was wiederum hilft, Kosten zu sparen.

Teil der Softwareplattform ist auch die Technologie "Quiet Suite", durch die sich die mitunter lauten Geräusche während einer MRT-Untersuchung reduzieren lassen. Dank optimierter Schaltung der Gradienten kann der Schalldruck bei kompletten neurologischen und orthopädischen Untersuchungen um bis zu 97 Prozent gesenkt werden – bei gleichbleibender Bildqualität und Untersuchungszeit. Manche Messungen mit Magnetom Amira können sogar vollkommen geräuschlos erfolgen, wovon sowohl das klinische Personal als auch die Patienten profitieren.

 


 

Mammographie

Siemens MAMMOMAT "300"

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes (Schering, IfG, PTB, Charité) wurde erstmals ein Monochromatormodul für das Standardmammographiegerät (MAMMOMAT 300) entwickelt,
gefertigt und getestet.

Das Modul wird auf die charakteristische Linie des Emitters (17,4 keV) eingestellt und liefert ein monochromatisches Spektrum. Auf solche Weise werden sowohl niederenergetische
Photonen, die normalerweise im Gewebe stark absorbiert werden und nur zur Dosisbelastung beitragen, als auch hochenergetische Photonen, die einen hohen Streustrahlungshintergrund erzeugen und die Bildqualität verschlechtern, vollständig beseitigt. Die Bilder von unterschiedlichen Phantomen wurden mit einem digitalen Detektor aufgenommen und ausgewertet.

Der Vergleich von Bildern, die mit der monochromatischen bzw. derüblichen polychromatischen Strahlung erzeugt wurden, zeigt, dass die »monochromatischen« Bilder sich durch eine bessere Qualität auszeichnen. Nach ersten Abschätzungen ist die Verbesserung des Kontrast-Dosis-Verhältnisses um den Faktor 2 ganz realistisch.